Geschichte der Moro'schen Suppe

Die Moro'sche-Suppe ist bei Durchfall oder für einen Magen-Darmaufbau (auch für Katzen) die optimale Lösung.
Die Karotte ist viel mehr als Gemüse und wichtiger Vitaminlieferant: Gekochte Karotten wirken gegen bakteriell bedingten Durchfall oder Magenschmerzen.
Dokumentiert wurde dies erstmals von Professor Ernst Moro, der als Namensgeber der Moro'schen-Suppe fungiert. Er ließ ab 1908 in der Kinderklinik Heidelberg Kindern mit Durchfallerkrankungen diese Suppe servieren, worauf sich die Sterbe- und Komplikationsfälle in Folge von hartnäckigen Durchfällen drastisch reduzierten. Lange Zeit kochte man nach seinem Rezept erfolgreich gegen den Durchfall. Mit der wachsenden Popularität von Antibiotika geriet die Suppe jedoch immer mehr in Vergessenheit.

Die Moro'sche-Suppe ist auch als Entlastungdiät bei Magen-Darm-Problemen und bei einer Nahrungsumstellung ideal.

Karotten können Antibiotika ersetzen
von Wolfgang Kappler


Erlanger und Wiener Forscher haben jetzt herausgefunden, warum bestimmte Inhaltsstoffe von Karotten, Äpfel, Heidelbeeren und Preiselbeeren Durchfälle bereits nach 2 Tagen total zum Abklingen bringen und warum sie vielen Antibiotika überlegen sind und diese teilweise ersetzen können. 
Noch vor hundert Jahren starben etwa in Münchner Kinderheimen rund 95 Prozent der an Durchfall erkrankten Kinder. Die tragische Situation besserte sich schlagartig mit der Einführung einer speziellen Karottensuppe, mit der der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 gute Erfolge bei der Bekämpfung der Diarrhoe erzielte. Das Wirkprinzip indes blieb verborgen. Erst jetzt haben der Leiter der Erlanger Universitätskinderklinik, Professor Josef Peter Guggenbichler und der Wiener Pharmakologe Professor Johann Jurenitsch diesen Mechanismus entschlüsselt.
 Durchfall entsteht, wenn Bakterien oder Viren (etwa Coli-Bakterien, Salmonellen oder Rotaviren) den Darm besiedeln und bestimmte Giftstoffe freisetzen. Voraussetzung ist, dass sich der Erreger zuvor an das Organ anheftet. Da Antibiotika starke Nebenwirkungen auf die gesunden Keime haben, besannen sich die Wissenschaftler auf die altbewährten Hausmittel Karotten, Apfel, Heidel- und Preiselbeere. Aus über 100 Inhaltsstoffen fanden sie letztlich das wirksamste Kohlenhydrat. Es sind die sogenannten Oligogalakturonsäuren, die den von den Bakterien angesteuerten
 GAL-1-4-Gal-Rezeptor besetzen können. Diese Oligogalakturonsäuren können bereits in Konzentrationen von lediglich 0.005 Prozent Bakterien in ihrer Haftung vollständig blockieren. Da der Wirkstoff Nahrungsmittelcharakter hat, sei er chemisch-synthetischen Verbindungen überlegen. " In der Nutztierhaltung werden viele Antibiotika eingesetzt, beispielsweise, um Massendurchfälle zu vermeiden. Bei Schweinen konnten wir zeigen, dass unser Kohlenhydrat die Durchfallrate auf 12 Prozent senkte, und damit den Antibiotika deutlich überlegen war," meldet Guggenbichler erst Erfolge. In Karotten wird das wirksame Molekül erst durch 
(längeres) Kochen freigesetzt.


Rezept für die Moro’sche Karottensuppe für den Menschen

500g geschälte Karotten in einem Liter Wasser 2-3 Stunde kochen, durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren. Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen. Drei Gramm Kochsalz (ein knapp gestrichener Teelöffel) hinzufügen. Fertig. Diese Rezeptur eignet sich ebenfalls für Hunde und Katzen.


Hafer-Porrige

Es darf ein bisschen mehr sein. Wenn der Hund einfach mehr braucht.

Haferflöckli, 1 Prise Salz, Butter oder Lachsöl mit heissem Wasser übergiessen und mindestens 20 Minuten ziehen lassen. Anschliessend unter das Fleischmenü ziehen.

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